Prinzipien der Homöopathie und Mittelwahl


Mittel

Der Begriff „Homöopathie” stammt von Hahnemann. „Homöos” bedeutet „ähnlich” und „Pathos” bedeutet „Leiden”.

Hahnemann experimentierte sehr viel und machte vor allem Eigenversuche. So entstand aus seinem Wissen die Materia Medica. Er hat z. B. Chinarinde getestet und dabei festgestellt, dass er als Gesunder plötzlich die Symptome zeigte, die ein Malariakranker aufzeigt. Gibt man hingegen Chinarinde einem Malariakranken, so wird er dadurch geheilt. Hahnemann formulierte es so: „Similia similibus curentur”, d. h. „Das Ähnliches das Ähnlichste heilt”.

So kam es zu Arzneimittelprüfungen, die bis heute anhalten. Immer wieder werden neue, aber auch bereits geprüfte Mittel getestet und die Erfahrungen dazu gesammelt. Die Materia Medica wird ständig ergänzt.

Im Gegensatz zur Phytotherapie werden nicht nur Stoffe aus dem pflanzlichen Bereich eingesetzt, sondern auch Stoffe aus dem Tier-, Metall- und Mineralienbereich.

Da die Mittel nicht in ihrer Art so eingenommen werden können – viele sind giftig! – muss man sie für die homöopathische Anwendung potenzieren. Die Ursubstanzen werden in Alkohol verdünnt oder mit Milchzucker verrieben.

Homöopathische Mittel: Remedia Homöopathie