Geschichte der Homöopathie


Friedrich Samuel Hahnemann

Friedrich Samuel Hahnemann, der Begründer der Klassischen Homöopathie wurde vor 250 Jahren in Meißen geboren. Das war die Zeit, in der auch Goethe und Napoleon lebten.

Seine Kindheit war hart. Der Vater, ein Porzellanmaler, zog seinen Sohn sehr streng auf. Schon früh lernte Hahnemann von den Mönchen des Klosters Griechisch und Latein; andere Sprachen kamen hinzu. Er wurde Arzt, Apotheker, Chemiker und Übersetzer.

Anfangs praktizierte er als Arzt, war aber irgendwann mit dem, was er bewirken konnte, unzufrieden und gab seine Praxis auf. Als Übersetzer schlug er sich eine Zeit durchs Leben. Dabei geschah es, dass er einen englischen Artikel über die Chinarinde übersetzte. Das war für ihn der Beginn seines Lebens als Homöopath. Er testete die Wirkung der Chinarinde an sich selbst und erfuhr an seinem eigenen Körper, was es heißt „Wechselfieber” wie ein Malaria-Kranker zu haben.

Er entdeckte das Ähnlichkeitsprinzip, dass da heißt „Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt” oder auf Latein „Similia similibus curentur”. Wechselfieber unter Einnahme der Chinarinde verschwand, was bei ihm als Gesunder entsprechend Wechselfieber erzeugte. Seine Aufzeichnungen über die Wirkung verschiedendster Mittel sind sehr exakt und haben noch heute Gültigkeit. So entstand allmählich seine berühmte „Materia Medica” und sein „Organon der Heilkunde”.

Als Homöopath nahm er sein Praxisbetrieb wieder auf und arbeitete mit großem Erfolg. Sein Leben endete 1843 in Paris.